Zur Transparenz verpflichtet

Zehn Informationen, die jede gemeinnützige Organisation veröffentlichen sollte

Wir haben uns im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichtet, die nachstehenden Informationen der Öffentlichkeit auf unserer Website zur Verfügung zu stellen. Ziel der Initiative Transparente Zivilgesellschaft ist es, ein möglichst breites Aktionsbündnis innerhalb der Zivilgesellschaft herzustellen, das sich auf die wesentlichen Parameter für effektive Transparenz einigt. Die Unterzeichner der Initiative verpflichten sich, zehn präzise benannte, relevante Informationen über ihre Organisation leicht auffindbar, in einem bestimmten Format der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hintergrundinformationen zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft

 

 

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Stiftung Round Table Deutschland

Sitz der Stiftung: Freie und Hansestadt Hamburg
geführt von der Justizbehörde der Stadt Hamburg unter der Nr. 922.43-107

Anschrift der Stiftung
c/o Mirko Syré
Raiffeisenstr. 15
55546 Volxheim

Gründungsjahr: 2008

www.rtd-stiftung.de / vorstand@rtd-stiftung.de

2. Vollständige Satzung und Ziele der Stiftung Round Table Deutschland

Die Stiftung RTD ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es werden in erster Linie Projekte der Service-Clubs Round Table Deutschland und Old Tablers Deutschland gefördert.

Stiftungszweck ist sowohl die finanzielle Förderung und Unterstützung
a) der Bildung und Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe sowie der Wohlfahrtspflege,
b) des öffentlichen Gesundheitswesens,
c) von hilfsbedürftigen Personen i. S. des § 53 Nr. 1 AO und
d) des Katastrophen- und Zivilschutzes.
als auch die Beschaffung von Mitteln für andere steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zur mittelbaren Förderung der angegebenen Stiftungszwecke.

Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:
a) die Durchführung von Maßnahmen aller Art, die der Erziehung, Ausbildung und Berufsbildung dienen, durch Bereitstellung von Geld- und Sachspenden die sowohl die Beschäftigung von Lehr- und  Erziehungspersonal, aber auch eventuell notwendige Lehrmittel zu besorgen;
die Einrichtung und Verbesserung von Unterkünften, von ambulanten und therapeutischen Einrichtungen und der Betreuung von Jugendlichen und Kindern, die verwaist sind oder denen das Verbleiben in der Herkunftsfamilie aus sonstigen Gründen zeitweilig oder auf Dauer unmöglich oder unzumutbar ist, dienen durch Bereitstellung von Geld- und Sachspenden und der Finanzierung des notwendigen Erziehungspersonals;
die finanzielle Förderung und Unterstützung von Alten-, Altenwohn-, Pflegeheimen und Altenbegegnungs- und Betreuungsstätten sowie von ambulanten Diensten für die häusliche Versorgung und Pflege von älteren Personen;

b) die Durchführung von Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge; wie beispielsweise die Errichtung, Erhaltung und Verbesserung von ambulanten, medizinischen und therapeutischen Einrichtungen, die Gesundheitsaufklärung, sowie die Förderung, Unterstützung, Organisation und Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen für örtliches medizinisches Fachpersonal und die Ausstattung, Erhaltung und Verbesserung stationärer und ambulanter medizinischer und therapeutischer Einrichtungen im In- und Ausland.

c) die Einrichtung und Verbesserung von Unterkünften, von ambulanten und therapeutischen Einrichtungen und der Betreuung von Personen dienen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind; hierunter fällt auch die Einrichtung und Ausstattung von Behindertenwerkstätten und Hospizeinrichtungen durch geld- und Sachspenden als auch durch fachliche Unterstützung bei der Beantragung von öffentlichen Mitteln;

d) die Bekämpfung und Beseitigung von Schäden von Naturkatastrophen, wie z.B. Erdbeben und Flutkatastrophen, dienen. Hier insbesondere durch die Bereitstellung von Geld- und Sachmitteln zur Versorgung der betroffenen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, Wasser, Decken, Zelten, Medikamenten oder anderen Hilfsgütern, Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Infrastrukturen, insbesondere Schulen und Krankenhäusern, sowie bei der Errichtung von Brunnen- und Bewässerungsanlagen.

Der Zweck der Stiftung ist der Satzung von Round Table Deutschland verbunden und handelt nach den dort definierten Zielen.

Download der vollständigen Satzung (PDF)

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Die Stiftung Round Table Deutschland ist wegen Förderung ausschließlich mildtätiger und gemeinnütziger Zwecke nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Hamburg-Nord, StNr. 17/417/00596 vom 29. Mai 2015 für die Jahre 2011 bis 2013 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des GewStG von der Gewerbesteuer befreit, weil sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient.


Download Freistellungsbescheid (PDF)

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger

Organe der Stiftung sind der Vorstand und der Beirat.

 

Den Vorstand bilden z. Zt. Mirko Syré (Bad Kreuznach, Vorsitzender des Vorstands), Peter Helming (Trier) und Ulf Kerstan (Celle). Dem Stiftungsbeirat gehören derzeit an Marcus-Meinolf Dittrich (Idstein), Stephan Krüger (Lüneburg), Frank Reinhardt (Coburg), Hans-Dietrich Sandhagen (Wolfenbüttel), Ulrich Schrafnagel (Celle), Ulrich Voigt (Idstein, Sprecher des Beirats) und Alexander Westheide (Bonn).

6. Personalstruktur

Bei der Stiftung Round Table Deutschland gib es keine hauptamtlichen Mitarbeiter, alle Tätigkeiten erfolgen ehrenamtlich. Im Jahr 2014 waren zehn Personen (Vorstands- und Beiratsmitglieder) für die Stiftung tätig.

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit

Die Stiftung Round Table Deutschland ist der Gesellschafter der WPK Weihnachtspäckchenkonvoi gGmbH, deren Geschäftsführer Matthias Müller (Trebur) ist.

Auf nationaler Ebene ist die Stiftung eng verbunden mit den beiden Service-Clubs Round Table Deutschland und Old Tablers Deutschland, deren Mitglieder beide gemeinsam die Stiftung im Jahr 2008 gegründet haben.

10. Zuwendungen, die mehr als 10% der Gesamtjahreseinnahmen ausmachen

Zuwendungen bzw. Spenden, die 10 Prozent oder mehr der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen, gab es 2013 nicht.